Diagnoseverfahren

Akupunktur

Körper- und Ohrakupunktur nach den Regeln der traditionellen chinesischen Medizin

Heilpraktiker Grell Akupunktur

Die Akupunktur basiert auf der Lehre von Yin und Yang, die später durch die Fünf - Elemente - Lehre und der Lehre von den Meridianen ergänzt wurde. Sie verwendet drei Verfahren:Einstechen von Nadeln in Akupunkturpunkte, Erwärmen von Akupunkturpunkten (Moxibustion), Massage der Akupunkturpunkte (Tuina, Akupressur). Bei der Nadelbehandlung werden sehr dünne (0,2 - 0,4 mm) Nadeln in genau definierte Punkte (Akupunkturpunkte) durch die Haut gestochen. Die meisten dieser Akupunkturpunkte liegen auf den zwölf so genannten Hauptmenridianen. Entsprechend des chinesischen Erkrankungssyndroms werden auf den zugehörigen Meridianen Fern- und Nahpunkte ausgewählt. Die Nadelung der Akupunkturpunkte setzt körpereigene Überträger- und schmerzhemmende Stoffe wie Endorphine, Adenosin und Enkephalin frei. Viele dieser Wirkungsweisen können sonst nur über künstliche Mittel wie pharmazeutische Produkte in Form von Tabletten oder Injektionen erreicht werden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die nachfolgenden Erkrankungen auf die Indikationsliste der Akupunktur gesetzt.

  • Infektionskrankheiten
  • Erkrankungen des
    Magen-Darm-Traktes
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Blutkrankheiten
  • Erkrankungen der Harnorgane
  • Erkrankungen der inneren Sekretion
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates 
  • Neurologisch-Psychiatrische Erkrankungen

  • Chirurgische Erkrankungen

  • Augenkrankheiten

  • Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten
  • Erkrankungen der Mundhöhle
  • Hauterkrankungen
  • Andere allgemeine Indikationen

Die Akupunktur ist eine der sichersten und effektivsten Behandlungsmethoden. Sie wird in unserer Praxis Ausnahmslos mit sterilen Einmalnadeln durchgeführt, so dass eine Übertragung von Infektionskrankheiten durch die Akupunkturnadeln vollkommen ausgeschlossen ist. Häufig kommt es vor, dass es während und nach der Akupunktur zu einer allgemeinen Ermüdung oder zu Schweregefühlen der Arme und Beine kommt. Dabei handelt es sich um einen erwünschten Effekt der Akupunkturbehandlung. Wenn möglich, sollten sie sich daher nach der Akupunktur zu Hause noch ausruhen. Sie haben aber auch die Möglichkeit, in der Praxis noch nachzuruhen.

Die Ohrakupunktur (auch als Auriculo-Therapie bezeichnet) ist eine Diagnose- und Therapieform mit langer Tradition. Ihre Wurzeln reichen zurück bis ins Altertum zu Hippokrates (5Jh.v.Chr.). Hinweise auf die Ohrakupunktur finden sich auch in 2000 Jahre alten chinesischen Schriften oder im alten Ägypten.

Heute finden sich in der Ohrakupunktur zwei verschiedene Richtungen, die sich z.B. in der Punktelokalisation unterscheiden. Bei der Ohrakupunktur der traditionellen chinesischen Medizin basiert deren Wirkung auf dem Meridiansystem. Die französische Methode wurde von dem französischen Arzt Paul Nogier (1908 - 1996) begründet und erstmals 1956 auf einem Akupunkturkongress vorgestellt.

Neuraltherapie

Neuraltherapie nach Huneke / Segmenttherapie / Neuraltherapie

Heilpraktiker Grell Neuraltherapie

Die Neuraltherapie wurde in den 30er. Jahren des letzten Jahrhunderts von den Brüdern Ferdinand und Walter Huneke aus der Segmenttherapie entwickelt und zählt zu den Naturheilverfahren. In grundlegenden Forschungen hatte u.a. Prof. Speranski (1936) die Bedeutung des vegetativen Nervensystems erkannt und die Neural-Pathologie begründet, woraus dann der Name "Neural - Therapie" entstand. Dabei geht es um die Wiederherstellung und Unterstützung der Selbstregulation des Organismus. Grundprinzip ist die Injektion eines Neuraltherapeutikums, meist Procain, an bestimmte Stellen, wobei verschiedene Ziele erreicht werden sollen.

Direkte Behandlung des schmerzenden Körperteils (Locus dolendi)

Hierbei wird das Procain direkt an den Ort des Schmerzes gespritzt, also z.B. am Rücken. Diese (sehr kurz dauernde) lokale Betäubung kann oft schon den Teufelskreis des Schmerzgeschehens durchbrechen und damit die Schmerzursachen beseitigen. Procain erweitert außerdem die Blutgefäße, d.h. es strömt mehr Blut in die behandelte Region, weswegen viele Patienten ein angenehmes Wärmegefühl oder ein Gefühl von Leichtigkeit beschreiben. (Sehr gut bei Durchblutungsstörungen oder bei Schmerzen auf Grund von Muskelverspannungen).

Behandlung im Segment / In der Region
Grundlage dieser Behandlungsform innerhalb der Neuraltherapie sind die s.g. "Head´schen Zonen." Während der Embryonalentwicklung entstehen die Anlagen für innere Organe und die sie versorgenden Nerven aus der gleichen Region, wie bestimmte Muskeln am Rücken. Dadurch ist es möglich, mit Hilfe der Neuraltherapie über diese Haut- und Muskelareale auch die zugehörigen inneren Organe wirksam zu behandeln.

Behandlung mit Fernwirkung (Störfelder, Sekundenphänomen)
Eine der außergewöhnlichsten Entdeckungen der Gebrüder Huneke, war das s.g. Sekundenphänomen. Sie erlebten bei der Behandlung einer vernarbenden Knochenhautentzündung am rechten Schienbein einer Patientin, dass im Moment der Injektion an diese Stelle völlig überraschend auch heftige Beschwerden an der linken Schulter verschwanden. Hier hatte die Narbe bzw. Knochenhautentzündung als so genanntes "Störfeld" die normale Grundregulation des Organismus derart nachhaltig gestört, dass der Schulterschmerz die Folge war. Erst durch das "Ausschalten" des Narbenstörfeldes konnte die normale Regulation wieder stattfinden. Grundsätzlich kann jede Narbe zu einem solchen Störfeld werden.

Inzwischen sind sie klassischen Neuraltherapeutika vielfach durch andere Medikamente ersetzt worden, die ein ähnliches Wirkspektrum aufweisen. Werden diese Medikamente verwendet spricht man von einer "Segmenttherapie" oder "Neuraltherapie" ohne den Zusatz "nach Huneke".

Phytotherapie

Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)

Heilpraktiker Grell Pflanzenheilkunde

Innovative Phytotherapie vereint moderne Heilkunst mit dem Wissen unserer Vorfahren. Das Wort Phytotherapie​ stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "Heilung durch Pflanzen". Sie findet ihren Ursprung in frühzeitlichen Medizintraditionen, in denen lokale Heilpflanzen seit jeher eine große Rolle spielten. Bestens erforscht durch moderne analytische Methoden von reproduzierbarer Qualität sind Phytopharmaka​ heute gefragter denn je und aus einem ganzheitlichen Therapiespektrum nicht mehr wegzudenken.

Wirksame Phytotherapie​ beruht auf der Qualität des verwendeten Pflanzenextrakts. Heilpflanzen enthalten bis zu 250 pharmakologisch wirksame Inhaltsstoffe, die in ihrer Gesamtheit​ die medizinische Wirkung der Pflanze ausmachen. Diese Komplexität sollte ein Produkt auf pflanzlicher Basis optimalerweise widerspiegeln. Moderne Herstellungsverfahren und der ausschließliche Einsatz von frischen Pflanzenteilen ermöglichen eine maximale Wirkstoff-Extraktion in Form von Fluidextrakten*, erhalten die Grundeigenschaften der Pflanze und optimieren die Bioverfügbarkeit.

* nach einem patentierten Herstellungsverfahren für das myPhyto-Programm
der Dr. Loges Arzneimittel GmbH.

Schmerztherapie

Ganzheitliche Schmerztherapie

Grell Akupunktur

Ganzheitliche Schmerztherapie: Schmerz gehört zu den existentiellen Erfahrungen des Menschen. Oft sind Schmerzen das erste Symptom einer Erkrankung, das viele Patienten überhaupt zu einer Behandlung führt. Schmerzen übernehmen zunächst eine sinnvolle Warnfunktion, da der Patient aufgrund dieses unangenehmen Gefühls versucht den betroffenen Körperteil ruhig zu halten und zu schonen. Außerhalb dieser Warnfunktion ist Schmerz nicht mehr sinnvoll und muss als eigenständiges Symptom behandelt werden, damit Körper und Seele des Patienten nicht weiteren Schaden nehmen. Schmerzen werden individuell sehr unterschiedlich verarbeitet, da viele Faktoren einen Einfluss darauf haben, ob und wie ein Patient Schmerz verspürt bzw. wahrnimmt und kommuniziert. Auftreten können Schmerzen an jeder Körperstelle. Dabei ist der Ort der Schmerzempfindung nicht immer gleichbedeutend mit dem Ort der Schmerzentstehung.

Schmerzarten:

Akute Schmerzen zeigen eine (drohende) Gewebeschädigung und den damit verbundenen Zelluntergang auf und haben eine biologisch/physiologische Schutz- und Warnfunktion. Sie zielen auf ein schmerzvermeidendes und heilungsförderndes Verhalten und bestehen weniger als drei Monate, da sie sich mit der einsetzenden Wundheilung wieder verlieren.

Chronischer Schmerz tritt im Rahmen von chronischen Erkrankungen oder aufgrund nicht behandelter akuter Schmerzen auf. Es kommt zu dauerhaften Fehlhaltungen, chronischer Überlastung der körpereigenen Schmerzabwehr, Manifestation des Schmerzes im ZNS und der Generierung eines Schmerzgedächtnisses. Chronische Schmerzen haben die sinnvolle physiologische Melde- und Schutzfunktion verloren und bestehen in der Regel über sechs Monate. Oftmals werden sie begleitet von Schlafstörungen, verminderter Aktivität, depressiver Verstimmung und Appetitlosigkeit.

Nozizeptiver Schmerz entsteht durch eine direkte Gewebeschädigung. Diese Schmerzart wird weiter unterteilt in:

Somatischer Schmerz: durch die Stimulation von Nozizeptoren in Bindegewebe Haut und / oder Knochen. Sie sind gut lokalisierbar dumpf-drückend, bohrend und ziehend.

Viszeraler Schmerz entsteht durch Entzündung, Infiltration Kompression und / oder Nekrose des Organgewebes, ist eher schlecht lokalisierbar und kann auf entfernte Hautareale projiziert sein. (z. B. Herzinfarkt, Projektion des Schmerzes in den linken Arm oder in den Unterkiefer).

Die ganzheitliche Schmerztherapie umfasst mehrere therapeutische Ansätze wie z. B.:

  • die Neuraltherapie
  • die Akupunktur nach den Regeln der traditionellen chinesischen Medizin
  • die Ohrakupunktur
  • TENS-Behandlung
  • die Schröpfkopfbehandlung bzw. Schröpfkopfmassagebehandlung
  • Massagen und Wärmetherapie
  • Übungsbehandlungen
  • Pflanzliche Medikamente (Phytotherapie)
  • Infusionen mit naturheilkundlichen Medikamenten
  • Entspannungsverfahren wie autogenes Training, progressive Muskelrelaxation nach Jacobson

Bei chronischen Schmerzen ist häufig eine Kombination aus mehreren Verfahren erforderlich um den gewünschten Erfolg zu erzielen.

​Blutegeltherapie

Grell Akupunktur

Spricht man von Blutegeln hört man oft dasselbe: glitschig, schwarz, blutrünstig, einfach eklig. Das ist die gängige Reaktion wenn man mit Blutegeln konfrontiert wird. Aber, wie so oft bei Vorurteilen: Sie stimmen so nicht. Blutegel sind farbig, elegante Schwimmer, ungefährlich und gar nicht eklig. Und sie helfen - so gut, dass seit vielen Jahrtausenden Menschen und Tiere sich ihre Heilkünste zu nutze machen. Tiere wissen instinktiv um die Heilkraft der Egel. So gehen z.B. Wasserbüffel, Pferde, Rinder und Schafe mit Gelenkproblemen ganz gezielt in Gewässer, in denen Blutegel leben und warten geduldig, bis die kleinen Helfer sich ihre winzige Mahlzeit holen und zum Dank helfende Sekrete im Körper des Patienten hinterlassen. Seit einigen Jahren kehrt das Bewusstsein auch beim Menschen zurück, dass Blutegel bei vielen Beschwerden sehr wirkungsvoll und nahezu frei von Nebenwirkungen helfen können.

Indikationen

Blutegel werden unter anderem eingesetzt bei:

  • Rheuma
  • Varikosis (Krampfadern)
  • Tinnitus
  • Thrombosen
  • Furunkeln und Karbunkeln
  • Nebenhöhlenentzündungen
  • Mandelabszess
  • Adnexitis, Parametritis
  • Brustdrüsenentzündung
  • Gallenblasenentzündung
  • Hodenentzündung
  • Phlebitis
  • Hypertonie
  • Arthrose (z.B. Knie oder Daumen) 
  • Arthritis
  • Ulcus cruris
  • Sehnen-/Sehnenscheidenentzündungen (Tennis-, Golfarm)
  • Apoplexie
  • Angina pectoris
  • Thrombophlebitis
  • Fibromyalgie

sowie bei Durchblutungsstörungen nach Gewebetransplantation (plastische und rekonstruktive Chirurgie).

Was tun Blutegel mit uns?

Zunächst einmal: der Biss eines Blutegels ist nicht schmerzhaft. Dies ist verständlich, denn Egel haben in der freien Natur kein Interesse daran, unangenehm bemerkt zu werden. Ob zur Schmerzlinderung ein Anästhetikum im Speichel enthalten ist, ist umstritten. Die Bisse werden wie "Brennesselstiche", "Mückenstiche", "ein leichtes Ziehen" oder "Einstiche von Injektionsnadeln" oder sogar als völlig schmerzfrei beschrieben. Ein im folgenden Verlauf mögliches, leichtes Jucken - ähnlich wie bei einem Mückenstich - geht auf histaminähnliche Substanzen zurück. Der Biss ist auch durch die Biss"technik" wenig schmerzhaft: 3 sternförmig angeordnete Sägeleisten mit jeweils ca. 80 Kalkzähnchen schneiden sich vorsichtig durch die Haut, um zum Ziel der Wünsche - dem Blut - zu gelangen. Zwischen den Kalkzähnchen sind Öffnungen, durch die die SALIVA, der Blutegelspeichel, abgegeben wird.

Der Blutegelspeichel enthält folgende bisher identifizierte Substanzen:

  • Hirudin (der Name ist abgeleitet von Hirudo medicinalis = medizinischer Blutegel) gehört zu den Wirkstoffen des Blutegels, die als eigenständiges Arzneimittel in der Medizin eingesetzt werden. Hirudin hemmt die Blutgerinnung und wird u.a. zur Behandlung des Herzinfarkts eingesetzt.
  • Calin hemmt ebenfalls die Blutgerinnung und bewirkt im Anschluss an das "schnelle" Hirudin die ca. 12 h dauernde Reinigung der Wunde durch Nachbluten. Es kommt zu dem bekannten, sanften Aderlass. Bei dem 60-minütigen Saugakt ist es natürlich notwendig, die Wunde offen und das Blut fließfähig zu halten.
  • Beim Saugvorgang tritt auch der "Ausbreitungsfaktor", die Hyaluronidase, in Aktion: der Weg für die heilenden Substanzen wird durch Gewebe-Auflockerung vorbereitet. Dieser Wirkstoff findet in der Medizin als resorptionsfördernder Zusatz zu Infusions- und Injektionspräparaten (z.B. "Turbo-Anästhesie") Verwendung.
  • Egline und Bdelline wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd.
  • Die einzigartige natürliche Wirkstoffkomposition der Saliva wird durch weitere Substanzen (z. B. Faktor X a-Hemmer, LDTI) abgerundet.

Kinderwunschbehandlung

unerfüllter Kinderwunsch

Heilpraktiker Grell Kinderwunsch

Unerfüllter Kinderwunsch: Sie wünschen sich ein Baby und werden einfach nicht schwanger? Es ist verständlich, dass Sie nach mehreren negativen Schwangerschaftstesten etwas nervös werden und sich fragen, was Sie gegen die vermeindliche Unfruchtbarkeit tun können. Ursachen dafür gibt es viele und wer ein Baby möchte, sollte deshalb seinen Alltag kritisch überprüfen. So sind Frauen mit 35 Jahren etwa nur noch halb so empfängnisbereit wie mit 25 Jahren und mit 40 Jahren ist die Chance nur noch halb so hoch wie mit 35 Jahren. Viele Paare beginnen mit der Familienplanung aber erst weit nach dem 30. Lebensjahr. Bei Frauen dauert es dann meist schon länger mit dem Schwanger werden, weil nicht mehr in jedem Zyklus ein Eisprung stattfindet. Diese biologische Uhr tickt auch für Männer, jedoch weniger schnell. Zwar bleibt die Zeugungsfähigkeit bis in das hohe Alter erhalten, doch ab dem 35. Lebensjahr verringert sich die Samenqualität. Auch der Lebensstil von Mann und Frau kann häufig für den unerfüllten Kinderwunsch ursächlich sein.

Ursachen vorübergehender Fruchtbarkeitsstörungen:

Diese Faktoren können bei beiden Partnern zu einer vorübergehenden Fruchtbarkeitsstörung führen: Unter- und Übergewicht. Genussgifte wie Zigaretten, Alkohol und Kaffee, Drogen- und / oder Medikamentenmissbrauch Einnahme von bestimmten Medikamenten wie z.B. Kortison, Blutdrucksenker, Krebsmedikamente,Umweltgifte und Pestizide, negativer Stress, Schichtarbeit, Virusinfektionen, Zuckerkrankheit, Schilddrüsenerkrankungen, Funktionsstörungen von Niere und Leber, Tumorerkrankungen, Chemotherapie, Quecksilber aus Amalgam-Zahnfüllungen neurologische und psychiatrische Erkrankungen.Weitere mögliche Ursachen können sowohl beim Mann als auch bei der Frau hormonelle Störungen sein. Diese lassen sich relativ einfach mittels einer Laboruntersuchung bestätigen oder ausschließen. Manchmal können auch immunologische Gründe der Familienplanung im Wege stehen. So kommt es vor, dass die Spermien von Männern nicht in den Schleim im Gebärmutterhals oder in die Eizelle eindringen können. In anderen Fällen vertragen sich die Immunfaktoren von Mann und Frau nicht. Bei Männern sind in vielen Fällen die Hoden der Grund für eine Unfruchtbarkeit. Sie produzieren zu wenig gesunde gut bewegliche Spermien. Normalerweise enthält ein Milliliter Ejakulat 20 Millionen Spermien. Mindestens 30% davon sollten normal geformt und mindestens 50% normal beweglich sein. Bei etwas älteren Männern können auch Errektionsstörungen ursächlich in Betracht kommen. Errektionsstörungen können psychische Gründe haben wie Stress, Versagensangst und Beziehungsprobleme oder körperliche Ursachen wie Diabetes, Bluthochdruck, Multiple Sklerose oder Parkinson. Ein nicht zu unterschätzender Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch kann auch ein sehr stark ausgeprägter Kinderwunsch bei einem Paar sein. Leistungsdruck im Bett erzeugt auf Dauer Stress und Beziehungsprobleme – beides schlecht für die Fruchtbarkeit bei ihm und ihr.

Behandlung nach den Regeln der TCM:

In vielen Fällen kann die Behandlung nach den Regeln der traditionellen chinesischen Medizin bei unerfülltem Kinderwunsch helfen. Sie beeinflusst das hormonelle System bei Mann und Frau, steigert die Empfängnisbereitschaft der Frau, verbessert die Libido bei beiden Geschlechtern, verbessert die Produktion und Qualität der Spermien beim Mann, baut Stress ab und beeinflusst positiv das Immunsystem. In der Regel finden sich bei unerfülltem Kinderwunsch Ursachen bei beiden Partnern. Die TCM unterscheidet bei der Frau sechs und bei dem Mann acht verschiedene Syndrome, die zur Unfruchtbarkeit führen können. Unterstützend können pflanzliche Arzneimittel (Phytotherapeutika) erforderlich werden.

Wichtig ist aber auch: Jede Frau hat ihren individuellen Monatszyklus!

Nach landläufiger Meinung hat ein "normaler", gesunder weiblicher Monatszyklus eine Länge von 28 Tagen und der Eisprung findet um den 14. Zyklustag statt. Es hat sich allerdings gezeigt, dass dies sehr häufig nicht der Fall ist.
Der individuelle Zyklus ist kürzer oder länger und dennoch vollkommen gesund. Der Eisprung findet ebenfalls statt - eben nur an einem anderen Tag. Durch die völlig unterschiedlichen Zyklen gibt es auch nicht den einen Tag des Eisprungs. Dieser kann von Frau zu Frau und auch von Zyklus zu Zyklus variieren. Das Wissen wann genau die fruchtbaren Tage sind, erhöht die Chance, dass der Wunsch nach einem Kind schneller erfüllt wird.

OvulaRing ist eine einfache Methode die fruchtbaren Tage exakt zu bestimmen - vollkommen hormonfrei und natürlich. Der kleine flexible OvulaRing ist ganz leicht selbst vaginal einzuführen und misst dann kontinuierlich alle fünf Minuten die Körperkerntemperatur. Vollkommen unbemerkt und lückenlos wird so der Zyklus der Frau aufgezeichnet und so wertvolle Daten gesammelt um sehr genau den Tag des individuellen Eisprungs und die fruchtbaren Tage anzuzeigen. Nach Aufzeichnung von drei Monatszyklen liefert OvulaRing eine zuverlässige Vorhersage des Eisprungs und der fruchtbaren Tage für den nächsten Zyklus. Für weitere Auskünfte und Beratung sprechen sie uns gerne an.

naturheilkundliche Onkologie

Heilpraktiker Grell Onkologie

Die Verfahren der naturheilkundlichen Onkologie sind begleitende, ergänzende und die klassische Onkologie erweiternde Verfahren, die im synergistischen Sinne zu einer Wirkungsverstärkung herkömmlicher Verfahren führen oder die Nebenwirkungen herkömmlicher Verfahren abschwächen. Sie sind keine "sanfte Alternative" zur hochschulmedizinischen Krebsbehandlung. Im Vordergrund onkologischer Interventionen steht die Tumor-Wachstumskontrolle. Hier sind es die Verfahren der operativen, radiologischen und zytostatischen Therapien, die als Erstmaßnahme gefragt sind. Die wohl seit jeher größte Rolle in der naturheilkundlichen Krebsbehandlung spielen Pflanzen und deren Wirkstoffe. Dabei ist die am besten untersuchte Heilpflanze in diesem Rahmen die Mistel. Sie zeigt neben einer gezielt Tumorzellen abtötenden Wirkung auch eine Stimulation tumorspezifischer Abwehrzellen. Neben der Misteltherapie stellt die medikamentöse Gabe von Thymuspeptiden eine bewährte Methode zur Modulation des Immunsystems dar. Auch zum Einsatz hochdosierter Vitamin C Gaben existieren zahlreiche Untersuchungen. Viele Tumorpatienten aber auch Asthmapatienten und Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis weisen einen erheblichen Vitamin C Mangel auf. In der, in der Tumorbehandlung erforderlichen hohen Dosierung zeigt Vitamin C eigene spezifische tumorzelltötende Eigenschaften auf. Hierbei zeichnet sich Vitamin C besonders durch seine selektive Wirkung aus. So haben Vitamin C Konzentrationen die zu einer 100%igen Wachstumshemmung von Tumorzellen führen, keinen oder einen nur sehr geringen Einfluss auf das Wachstumsverhalten gesunder Zellen. Durch Laboruntersuchungen lässt sich heute feststellen, welches immunmodulierende Medikament in jedem Einzelfall den besten Therapieerfolg verspricht. Ein weiteres Verfahren ist die wassergefilterte Infrarot - A - Bestrahlung. Sie kann sowohl zur Immunmodulation als auch, da Tumorzellen deutlich empfindlicher auf Wärme reagieren als normale Körperzellen, zur direkten Tumorbehandlung angewendet werden. Weitere ergänzende Maßnahmen sind Baseninfusionen und die gezielte, laborkontrollierte, Anwendung von Mikronährstoffen. Diese können, je nach Bedarf, in Form von Nahrungsergänzung oder als Infusion zugeführt werden.

Naturheilkundliche onkologische Diagnostik

Schwerpunktmäßig werden in unserer Praxis immunologische Untersuchungsverfahren durchgeführt, da diese ein Krebsgeschehen zu einem Zeitpunkt erkennbar werden lassen, bzw. zumindest den Verdacht in diese Richtung weisen, in dem der Tumor noch viel zu klein ist, um von den modernen bildgebenden Verfahren wie Computertomographie, Sonographie, Röntgenuntersuchungen oder Magnetresonanzverfahren erfasst zu werden. Die unterschiedlichen Immunzellen die uns im Zusammenhang mit dem Krebsgeschehen interessieren, werden (entsprechend ihrer Reifungswege) grob in T–Zellen, B – Zellen, Granulozyten und Monozyten unterschieden. Die Unterscheidung wird dadurch ermöglicht, dass die jeweiligen Zellen unterschiedliche Oberflächenstrukturen ausprägen, (Rezeptoren) welche ein Erkennen untereinander, aber auch eine Erfassung in der immunologischen Diagnostik ermöglicht. Diese Zelluntergruppen werden in der Immunologie heute International mit dem Kürzel „CD“ für „Human Cluster of Differentiation“ bezeichnet. Aus dem Bereich des systemisch-humoralen Immunsystems, hierzu zählen alle Stoffe die nicht zellulärer Struktur sind, also die Antikörper, das Komplementsystem, die Zytokine (v.a. Interleukine, Interferone, Wachstumsfaktoren und Tumor – Nekrose – Faktoren) sowie einige andere von Abwehrzellen produzierte Substanzen, kommen weitere Hinweise auf den Aktivierungsgrad des Immunsystems. Ihre Verlaufsbestimmung im Rahmen eines Immun-Monitorings gibt Hinweise auf die Effizienz einer immunmodulierenden Behandlung. Niemals darf eine Immuntherapie ohne Immun Monitoring durchgeführt werden.

Die EDIM-Technologie:

Der Erfolg einer Krebstherapie hängt ganz entscheidend vom Zeitpunkt der Diagnose und der Charakterisierung des Tumors ab, denn je früher die Erkrankung entdeckt und je genauer die Tumoren beurteilt werden können, desto höher sind die Heilungschancen. Mit Hilfe eines neuen immunologisch-diagnostischen Verfahrens (EDIM-Technologie) lassen sich Tumoren aufgrund der Aufnahme (Phagozytose) von Tumorzellen durch Makrophagen, eine bestimmte Gattung der weißen Blutkörperchen, wesentlich früher als bisher erkennen und charrakterisieren.

Infusionstherapie

Infusionstherapie mit Protokoll-Lösungen

Heilpraktiker Grell Infusion

Die Protokoll-Lösungen spielen eine entscheidende Rolle für die Regeneration und den Schutz der Mitochondrienfunktion. Das Therapiekonzept begründet die Entstehung von chronischen Erkrankungen hauptsächlich in einer zunehmenden Störung der Zellleistungen, welche durch deren Mitochondrien mitgesteuert werden. Daneben gibt es aber auch weitere Ursachen, wie zum Beispiel chronische Entzündungen, Mangelzustände oder ein erhöhter Bedarf an Aminosäuren, Spurenelementen, Mineralstoffen, Vitaminen, u.ä.; Belastungen mit Schwermetallen, Ernährungsstörungen, Immunschwächen, chronische Infektionen, Stress, Elektrosmog, Störungen des Verdauungstraktes usw. Dabei spielt die Funktion der Mitochondrien eine ganz entscheidende Rolle. In jeder menschlichen Körperzelle befinden sich ca. 1500 dieser Mitochondrien. Mitochondrien sind lebende Zellorganellen, die nahezu alle Stoffwechselvorgänge, Energieleistungen und Entgiftungsvorgänge im menschlichen Organismus steuern. Sie sind der Entstehungsort unserer Zellenergie, dem ATP, das in den Mitochondrien mit Hilfe von Sauerstoff gebildet wird, und steuern somit die Zellleistung aller Organe, wie Herz oder Gehirn, des Immunsystems, des Verdauungstraktes, der Durchblutung, Muskelfunktionen, des Kreislaufsystems usw. Krankheiten und Gesundheitsstörungen, die sich im Rahmen einer dauerhaften Störung der Mitochondrienfunktion entwickeln können, sind zum Beispiel Krebs, Bluthochdruck, Virusinfektionen, Alterserkrankungen, Allergien, Burn-out-Syndrom, Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose, vorzeitiges Altern, Immunschwächen usw. Bei der mitochondrialen Energiebildung mit Hilfe von Sauerstoff entstehen immer und zwangsläufig sehr reaktionsfreudige und potenziell Zell-/Mitochondrien-schädigende Sauerstoffradikale, die einen Reaktionspartner im Organismus suchen. Werden diese Sauerstoffradikale nicht neutralisiert, können Zell- oder Mitochondrienmembranbestandteile, sowie die menschliche DNA zerstört werden, d.h. es kann zu zellulären oder genetischen, irreversiblen Schädigungen kommen. Deshalb müssen diese Sauerstoffradikale „entschärft“ werden. Dafür sind sog. Antioxidantien verantwortlich. Antioxidantien sind Verbindungen, welche die schädigenden Auswirkungen von Industrie- und Umweltgiften (freie Radikale) reduzieren und neutralisieren können. Dabei werden aggressive Elemente in unserem Körper gebunden oder zerlegt, bevor sie unsere Organe, Blutgefäße und Abwehrzellen schädigen können. Zur Aufrechterhaltung der Mitochondrienfunktion sind essentielle Mikro- und Makronährstoffe unbedingt erforderlich, da diese nicht in Eigensynthese gebildet werden können. Dazu gehören zum Beispiel Aminosäuren, Vitamine, Spurenelemente wie Zink oder Selen, Mineralstoffe u.ä., wie sie auch in den Protokoll-Lösungen enthalten sind.