Therapieverfahren

naturheilkundliche Onkologie

 

Brustkrebszelle  

Naturheilkundliche Onkologie:

Die Verfahren der naturheilkundlichen Onkologie sind begleitende, ergänzende und die klassische Onkologie erweiternde Verfahren, die im synergistischen Sinne zu einer Wirkungsverstärkung herkömmlicher Verfahren führen oder die Nebenwirkungen herkömmlicher Verfahren abschwächen. Sie sind keine "sanfte Alternative" zur hochschulmedizinischen Krebsbehandlung. Im Vordergrund onkologischer Interventionen steht die Tumor-Wachstumskontrolle. Hier sind es die Verfahren der operativen, radiologischen und zytostatischen Therapien, die als Erstmaßnahme gefragt sind. Die wohl seit jeher größte Rolle in der naturheilkundlichen Krebsbehandlung spielen Pflanzen und deren Wirkstoffe. Dabei ist die am besten untersuchte Heilpflanze in diesem Rahmen die Mistel. Sie zeigt neben einer gezielt Tumorzellen abtötenden Wirkung auch eine Stimulation tumorspezifischer Abwehrzellen. Neben der Misteltherapie stellt die medikamentöse Gabe von Thymuspeptiden eine bewährte Methode zur Modulation des Immunsystems dar.  Auch zum Einsatz hochdosierter Vitamin C Gaben existieren zahlreiche Untersuchungen. Viele Tumorpatienten aber auch Asthmapatienten und Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis weisen einen erheblichen Vitamin C Mangel auf. In der, in der Tumorbehandlung erforderlichen hohen Dosierung zeigt Vitamin C eigene spezifische tumorzelltötende Eigenschaften auf. Hierbei zeichnet sich Vitamin C besonders durch seine selektive Wirkung aus. So haben Vitamin C Konzentrationen die zu einer 100%igen Wachstumshemmung von Tumorzellen führen, keinen oder einen nur sehr geringen Einfluss auf das Wachstumsverhalten gesunder Zellen. Durch Laboruntersuchungen lässt sich heute feststellen, welches  immunmodulierende Medikament in jedem Einzelfall den besten Therapieerfolg verspricht. Ein weiteres Verfahren ist die wassergefilterte Infrarot - A - Bestrahlung. Sie kann sowohl zur Immunmodulation als auch, da Tumorzellen deutlich empfindlicher auf Wärme reagieren als normale Körperzellen, zur direkten Tumorbehandlung angewendet werden. Weitere ergänzende Maßnahmen sind Baseninfusionen und die gezielte, laborkontrollierte, Anwendung von Mikronährstoffen. Diese können, je nach Bedarf, in Form von Nahrungsergänzung oder als Infusion zugeführt werden.

 
Naturheilkundliche onkologische Diagnostik

Schwerpunktmäßig werden in unserer Praxis immunologische Untersuchungsverfahren durchgeführt, da diese ein Krebsgeschehen zu einem Zeitpunkt erkennbar werden lassen, bzw. zumindest den Verdacht in diese Richtung weisen, in dem der Tumor noch viel zu klein ist, um von den modernen bildgebenden Verfahren wie Computertomographie, Sonographie, Röntgenuntersuchungen oder Magnetresonanzverfahren erfasst zu werden.  Die unterschiedlichen Immunzellen die uns im Zusammenhang mit dem Krebsgeschehen interessieren, werden (entsprechend ihrer Reifungswege) grob in T–Zellen, B – Zellen, Granulozyten und Monozyten unterschieden. Die Unterscheidung wird dadurch ermöglicht, dass die jeweiligen Zellen unterschiedliche Oberflächenstrukturen ausprägen, (Rezeptoren) welche ein Erkennen untereinander, aber auch eine Erfassung in der immunologischen Diagnostik ermöglicht. Diese Zelluntergruppen werden in der Immunologie heute International mit dem Kürzel „CD“ für „Human Cluster of Differentiation“ bezeichnet. Aus dem Bereich des systemisch-humoralen Immunsystems, hierzu zählen alle Stoffe die nicht zellulärer Struktur sind, also die Antikörper, das Komplementsystem, die Zytokine (v.a. Interleukine, Interferone, Wachstumsfaktoren und Tumor – Nekrose – Faktoren) sowie einige andere von Abwehrzellen produzierte Substanzen, kommen weitere Hinweise auf den Aktivierungsgrad des Immunsystems. Ihre Verlaufsbestimmung im Rahmen eines Immun-Monitorings gibt Hinweise auf die Effizienz einer immunmodulierenden Behandlung. Niemals darf eine Immuntherapie ohne Immun Monitoring durchgeführt werden.

Die EDIM-Technologie:                                                                                                      

Der Erfolg einer Krebstherapie hängt ganz entscheidend vom Zeitpunkt der Diagnose und der Charakterisierung  des Tumors ab, denn je früher die Erkrankung entdeckt und je genauer die Tumoren  beurteilt werden können, desto höher sind die Heilungschancen. Mit Hilfe eines neuen immunologisch-diagnostischen Verfahrens (EDIM-Technologie) lassen sich Tumoren aufgrund der Aufnahme (Phagozytose) von Tumorzellen durch Makrophagen, eine bestimmte Gattung der weißen Blutkörperchen, wesentlich früher als bisher erkennen und charrakterisieren.

            

 

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