Diagnoseverfahren

chinesische Pulsdiagnose

Naturheilkundliche Diagnoseverfahren: chinesische Pulsdiagnose

   
   
 

Die chinesische Pulsdiagnose ist ein wichtiges Kriterium in der TCM - Diagnostik. Sie dient der Untersuchung des funktionellen Zustandes des Patienten. Frequenz, Tiefe, Kraft, Geschwindigkeit, Länge, Dicke, Gleichmäßigkeit, Rhythmus und Qualität geben Auskunft über Lokalisation und Schweregrad einer Erkrankung, Verhältnis von Aufrechtem-Zheng-Qi und Pathogenem-Xie-Qi sowie zur Krankheitsprognose.

Nach der traditionellen chinesischen Medizin ist der Puls durch seine Länge, Breite und Tiefe unter den tastenden Fingern definiert; Ruhig, kräftig und gleichmäßig, weder oberflächlich noch tief, d.h. in allen drei Tiefen gut tastbar, weder breit noch schmal, weder lang noch kurz, weder schnell noch langsam mit einer mittleren Frequenz von 4 Schlägen pro Atemzug, gelassen sanft und harmonisch.

 
Dieser Puls wird klassisch auch als Puls mit "Magen-Qi" (Wei-Qi) "Geist" (Shen) und "Wurzel" (Gen) bezeichnet.